Die Behandlung

Bei dem so genannten „Dekompressionseingriff“ werden die bedrängten Nervenfasern von ihrem Druck entlastet. Das Ausmaß des Eingriffs hängt von den besonderen Bedingungen beim jeweiligen Betroffenen ab: Wirbelbogen, Knochenzacken, verdickte Bänder und Gelenke sowie vorgewölbtes bzw. vorgefallenes Bandscheibengewebe können auf einer oder mehreren Etagen gezielt abgetragen werden.

Um dauerhaft eine erneute Verengung des Wirbelkanals zu vermeiden, sollten die betroffenen Anteile der Lendenwirbelsäule entlastet und bewegungserhaltend stabilisiert werden.

Kleiner Eingriff mit großer Wirkung – Das neuartige Behandlungskonzept mit coflex® zur Stabilisierung der Wirbelsäule.

Das coflex®-Implantat wurde für die funktionelle, dynamische Stabilisierung der Wirbelsäule nach einem Dekompressionseingriff entwickelt.

1. Stabilisierung
Als Folge des Dekompressionseingriffs kann es zu einem Stabilitätsverlust in der Wirbelsäule kommen. Durch den Einsatz von coflex® wird dieser Verlust ausgeglichen bei gleichzeitigem Erhalt der Höhe des Segments. Die Wirbelgelenke werden nachhaltig entlastet und die vormals bedrängten Nervenfasern geschützt.

2. Erhalt der Beweglichkeit
Um ein Fortschreiten des Verschleißprozesses in den angrenzenden Wirbelsäulensegmenten zu verhindern, ist neben der reinen Stabilisierung, der Erhalt der Funktion – sprich der Beweglichkeit – von großer Bedeutung. Das coflex®-Implantat ist bei Rückneigung komprimierbar und damit funktionell dynamisch.

3. Schonung des Gewebes
Die Implantation von coflex® erfolgt gewebeschonend und erlaubt dem operierenden Arzt eine präzise und sichere Anwendung. Das coflex®-Implantat besteht aus einer sehr widerstandsfähigen Titanlegierung. Dieses Implantatmaterial ist seit Jahren bewährt und in hohem Maße körperverträglich.

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